Wünsche

… und Eindrücke

Wir haben Erlebnisse bei Begegnungen mit Menschen im Hospiz und bei der Erfüllung von Wünschen aufgeschrieben. Hier möchten wir Ihnen einen Einblick geben.

Ein-letzter-Wunsch-Geschichten

Geschichten zum Download

Die betroffenen Personen haben sich mit der Abbildung der Bilder und Berichte einverstanden erklärt.


Geh’n wir mal zu Hagenbeck…


In guten wie in schlechten Tagen


Theater, Theater


Genuss hat viele Seiten
Früher waren die St. Pauli-Landungsbrücken jeden Sonntag sein Ziel. Im Rollstuhl genießt Herr K. diesen sehnlichst erwarteten Ausflug noch einmal mit seinen Schwestern.


Eine Saison naht sich dem Ende
Eigentlich wollten Vater und Tochter, zwei eingefleischte HSV-Fans, hautnah mit dabei sein. Aber sein Gesundheitszustand lässt es nicht zu. Vom warmen Hospizbett aus erleben so beide das Spiel, Hand in Hand, am Bildschirm. Sein Abschiedsgeschenk: HSV gewinnt 1 : 0.


Theater und Musik sind Teil ihres Lebens
Beruflich hat Frau R. unzählige Theaterpremieren besucht. Heute freut sie sich im Pflegerollstuhl auf das Musical „Tina Turner“.


3. Mai 2015 – Moritz-Tag!Heute ist „Moritz-Tag“
„IN MEMORIAM“
Bereits vor vier Jahren hast du dich auf den Weg in die Unendlichkeit gemacht. Auch in diesem Jahre erinnern wir uns und sind sehr dankbar, Dich kennengelernt zu haben. Die Zeit mit Dir war für uns viel zu kurz.
Diese Wunscherfüllung werden wir nicht vergessen.


Sehe ich dich zum letzten Mal?
Im Rollstuhl geht’s Richtung Intensivstation zum geliebten Bruder, der schon ungeduldig wartet. Die tiefe Verbundenheit der Geschwister zeigt sich bis zuletzt.


Vom Ohr ins Herz: Bachs Johannes-Passion
J. S. Bach hinterlässt mit der „Johannes-Passion“ ein hochdramatisches Chorwerk. Zwei Stunden ohne Pause dargeboten, ist es überwältigend – aber auch eine große Leistung für die Zuhörer im Rollstuhl.


Hinterm Horizont – bis ans Ende der Welt
Berlin gestern und heute … und mittendrin die lebenslustige Frau S. Nach einem emotionalen Abend heißt es: „Danke, Udo Lindenberg.“


Was bleibt
Eine tödliche Krankheit überrascht sie wie aus dem Nichts. Schnell wird das Hospiz ihr Zuhause. Eine kleine Tasche, gefüllt mit ihren persönlichen Dingen, beendet den allerletzten Besuch in ihrer Wohnung.


Es fehlten ihm nur vier Tage
Es wäre so schön gewesen! Aber leider … Wenigstens hat „sein Verein“ Wort gehalten und gewonnen.


Das Beste am Norden
Der Besuch in der Elbphilharmonie darf nicht auf sich warten lassen! So wird die nächste Möglichkeit ergriffen, das Klangfest für Frau S. möglich zu machen.


Die Weihnachtswurst
Weihnachtsgeschenke waren früher ganz anders. Heute – mit Rollator – reichen weihnachtliche Düfte und ein gegrilltes Schinkenwürstchen.


Mit viel Dampf auf den Brocken
„Der Harz und die Schmalspurbahn – da muss ich unbedingt noch hin!“ Dieses Erlebnis ist auch im Rollstuhl möglich. Ein schöner Tag mit Sekt und Hexengeschichten begeistern.


Eine vorweihnachtliche Bescherung
Selbst im Rollstuhl „Stabat Marter“ zu erleben, lässt alle anderen Wünsche verblassen. Der Symphonische Chor Hamburg macht es möglich.


Sieg nach Punkten für Jürgen Blin
Der Verlust eines Menschen hinterlässt eine große Lücke, die häufig durch bewegende Erlebnisse der Vergangenheit gefüllt werden. Für Herr T. erfüllt das ein persönliches Treffen mit dem Boxer Jürgen Blin.


Herbstzeitlose
Manchmal ist es ganz einfach, Lebensfreude zu empfinden. Bei Frau J. reicht ein Ausflug in den Botanischen Garten.


Mit Pauken und Trompeten
Vom aktiven Spielen zum Zuhören – beim Konzertbesuch bleibt ihr nur die Erinnerung an die schöne Zeit. Das jedoch ohne ein Anzeichen von Müdigkeit. Diese überfällt sie dann zwölf Stunden später für immer.
Bild: M.C.


Eine besonderes Vergnügen
Die vielen Attraktionen des Vergnügungsparks, wenn auch nicht von allen Familienmitgliedern aktiv zu erleben, bescheren Fröhlichkeit und Begeisterung. Jede Mutter kann nachempfinden, dass das Glück der Kinder die Hauptsache ist: Verlässlich hat der Vergnügungspark hier Wort gehalten.


Wuensche„Haare machen Leute“
Oben ohne ist eigentlich nur das Privileg von Neugeborenen. Manchmal erzwingt jedoch die Krankheit eine solche Situation. Nur gut, dass es hierfür Lösungen gibt.


Franz Schubert – ein perfekter Gastgeber
Im dritten Anlauf kann Frau J. endlich ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen. Die Musik von Schubert setzt die gesamte Palette an Gefühlen frei. Am Ende bleibt ein mit Freudentränen getränktes Taschentuch zurück.


Stärker als die Zeit
Udo Lindenberg ist nicht nur auf der Bühne ein Star, auch seiner Menschlichkeit gebührt Applaus. Nach einem persönlichen Besuch von Udo macht sich Herr E. schon drei Tage später auf seinen Weg zum Horizont.


Leinen los
Im Rollstuhl vom Begleitboot aus eine Segelregatta hautnah mitzuerleben, ist fast wie ein Traum und beschert Herrn R. einen unvergesslichen Tag.


mozartMozart – fast für Sie alleine
Wir danken Mozart für die wundervolle Musik. Die kleine Nachtmusik und ihre vielen vielen Schwestern haben bei ihr bis zuletzt den Takt angegeben.


„Aus allen Wolken gefallen”
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Nach vielen Schicksalsschlägen möchte Frau J. vor ihrer nächsten Chemotherapie die grenzenlose Freiheit spüren. Ein Tandemsprung löst bei ihr ein umfassendes Wohlgefühl aus.


„Ein Gefühl von Freiheit“
Harley Fahrer machen es möglich. So wird Frau W. in den Beiwagen einer Harley-Davidson gesetzt und das Geräusch der Motoren versetzt sie in den siebten Himmel.

Bild: M.C.



Hamburg und die Elbe zu Füßen
„Viel Zeit habe ich nicht mehr – aber nachdem ich schon jeden Bauabschnitt der ‚Elphi‘ verfolgt habe, möchte ich vor der offiziellen Eröffnung wenigstens noch von der Plaza aus den Fernblick genießen. Bis zu einem Konzert kann ich nicht mehr warten“, sagt Frau U., trotzdem lächelnd. Sie soll Recht behalten.


„Es ging einfach zu schnell“
Ordnung muss sein, und so werden selbstgemalte Bilder, Häkeldecken und Kissen an die Familienmitglieder verteilt. Sie erfreut sich daran und findet ihren Frieden.


Ich bin Opa geworden – ich muss zurück
Eine schwere Zeit liegt hinter ihm, sodass er die positive Wendung in seinem Leben kaum glauben kann. Die Fernbeziehung muss ein Ende finden, denn seine Tochter hat ihm das schönste denkbare Geschenk gemacht: eine Enkelin. Leider kann er sein neues Familienglück nur noch wenige Wochen genießen.


„Einmal Kindheit und zurück“
Die Erinnerungen konnte Sie am besten mit ihrer Jungendfreundin teilen.
Beider Leben, die durch ebenso harte wie schöne Erinnerungen geprägt waren, verbindet sie sehr.
Der emotionale Abschied voneinander zeigte die tiefe Verbundenheit.


Herzogin trifft Königin
Eine innige Freundschaft verbindet beide Frauen seit 60 Jahren. Das letzte Treffen wird von süßen Freudentränen begleitet – hier heißt es „Freundschaft ist Liebe ohne Flügel“.


„Es steht ein Pferd auf dem Flur“
Kaum zu glauben – es wiehert im Hospiz und das macht eine Person besonders glücklich.

Foto: M.C.


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